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Wertpapiere sind Urkunden, die bestimmte Rechte beinhalten. Hierbei handelt es sich meistens um eine Miteigentümerschaft eines Unternehmens. Ohne die Wertpapier Urkunde kann dieses Recht nicht geltend gemacht werden. Zu den Wertpapieren gehören Obligationen, Aktien, Anleihen, Wandelanleihen oder Optionsscheine.

Das sind Wertpapiere

Wertpapiere sind Papiere, die an ein bestimmtes Privileg gekoppelt sind. Hierbei handelt es sich um die Anteile an einem Unternehmen oder eine spezielle Zahlung. Aus diesem Grund kann auch ein Scheck ein Wertpapier sein oder im entfernten Sinn auch ein Sparbuch. Was ist in der Regel mit Wertpapieren gemeint:

– Wertpapiere, die einen bestimmten Anspruch beinhalten
– Anleihen und Aktien
– Handelsmöglichkeiten über Börsen
– Geldscheine (im weitesten Sinne)

Börsengehandelte Wertpapiere sind dagegen Aktien, Fonds, Anleihen oder Genussscheine. Sie werden an den deutschen Börsen gehandelt. Wertpapiere sind Urkunden, die an ein Recht gebunden sind. Als Besitzer der Aktie ist man gleichzeitig Anteilseigner eines Unternehmens. Wir das Wertpapier verkauft, geht der Anteil mit allen Privilegien wie zum Beispiel Dividenden- oder Stimmrecht auf den Käufer über.

Im weitesten Sinne ist sogar ein Geldschein eine Art Wertpapier. Der Besitzer hat schließlich damit das Recht mit diesem Schein einzukaufen. Auch Sparbücher, Wechsel oder Schecks könnten in die Kategorie der Wertpapiere eingeordnet werden. Gemeint sind in der Regel aber häufig Aktien oder Anleihen, Zertifikate, Genussscheine, Fonds oder ETFs.

Welche Wertpapiere lohnen sich?

Aktien gehören zu den beliebtesten und bekanntesten Wertpapieren. Durch die Aktie wird ein Anteil eines Unternehmens zur Verfügung gestellt. Ein Aktionär ist somit immer ein Miteigentümer eines Unternehmens. Ein Kapital, dass durch die Ausgabe der Aktien eingenommen wurde, zählt zum Eigenkapital.

Eine Anleihe ist dagegen ein verzinsliches Wertpapier. Besitzer von Anleihen gehören nicht zum Kreis der Eigentümer eines Unternehmens. Somit haben sie auf Hauptversammlungen auch kein Mitspracherecht. Sie erhalten in den meisten Fällen einen festen Zins anstatt einer Dividende, dessen Höhe je nach finanzieller Lage bei der Hauptversammlung festgelegt wird.

Handeln mit Wertpapieren

Um mit Wertpapieren zu handeln, wird zuerst ein Aktien- oder Wertpapierdepot benötigt. Ein Depot kann entweder bei eine passenden Broker oder einer Bank eröffnet werden. Über das Wertpapierdepot ist es möglich, die gekauften Fonds, Zertifikate oder Aktien zu verwahren und zu verwalten. Viele Banken berechnen auch heute noch Gebühren für ein Depot, ganz unabhängig davon, ob tatsächlich mit Wertpapieren gehandelt wird oder nicht.

Bei einigen Anbietern liegen die Depots- und Verwaltungskosten bei rund 30 Euro pro Jahr. Diese Kosten fallen üblicherweise bei Online Brokern nicht an. In diesem Fall fallen nur Gebühren für den Kauf und Verkauf von Aktien oder anderen Wertpapieren an. Diese Gebühren sind aber in der Regel nicht sehr hoch. Für Wertpapiergeschäfte ist es immer wichtig, dass ein Anbieter mit einer kostenlosen Kontoführung gefunden wird. Gleichzeitig sollte er die Möglichkeit bieten, Wertpapiere mit niedrigen Orderprovisionen kaufen und verkaufen zu können.